Alle Artikel mit dem Tag "BFH"

BFH: Techno- und House-Aufführungen können Konzerte sein

Techno- und House-Veranstaltungen können Konzerte im Sinne des § 12 Abs. 2 Nr. 7 a UStG sein. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden. Die Entscheidung ist insofern relevant, als dass für Konzerte nur 7 % statt 16% Umsatzsteuer gezahlt werden müssen. Der Bundesfinanzhof sieht gerade bei großen Techno-Veranstaltungen, bei denen es vornehmlich um das Mischen der Musik geht, die Plattenspieler und CD-Player als Instrumente an. Ob es sich bei einer Veranstaltung um ein Konzert handelt, ist demnach nach künstlerischen Kriterien im Einzelfall zu überprüfen:

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BFH: Aufwendungen für den Kauf einer Domain können nicht als Betriebsausgaben abgesetzt werden

Der Erfolg eines Internet-Auftritts hängt maßgeblich von dem Domain-Namen (“Internet-Adresse”) ab, unter welchem der Auftritt im Internet besucht werden kann. Ist der gewünschte Domain-Name bereits vergeben, werden deshalb mitunter hohe Beträge dafür ausgegeben, um den Domain-Namen von dessen Inhaber zu erwerben.

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Anforderungen an die Wirksamkeit einer elektronisch übermittelten Klagerücknahme

Eine dem Finanzgericht elektronisch übermittelte Klagerücknahme musste nach der im Jahr 2004 geltenden Rechtslage nicht zwingend mit einer elektronischen Signatur versehen sein. Das entschied der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 26. Oktober 2006 V R 40/05.

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Anspruch der Banken auf Kostenersatz bei Anfragen der Finanzbehörden?

Wenn ein Steuerpflichtiger bei der Ermittlung seiner wirtschaftlichen Verhältnisse nicht ausreichend mitwirkt, können Finanzämter und Steuerfahndungsstellen auch bei seiner Bank bzw. Sparkasse Auskünfte einholen und Unterlagen, z.B. Kontoauszüge, Depotauszüge, Darlehensverträge etc. anfordern. Der dabei anfallende Verwaltungsaufwand ist den Kreditinstituten von den Finanzbehörden allerdings nur dann zu vergüten, wenn sie zur Erteilung von Auskünften herangezogen wurden.

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