Alle Artikel mit dem Tag "Beleidigung"
Bundespräsident zeigt Facebook Nutzer wegen Beleidigung an
Wer bei Facebook andere Menschen beleidigt, muss neben zivilrechtlichen Schritten wegen einer Verletzung des Allgemeinen Persönlichkeitsrechtes auch mit einer Strafanzeige rechnen.
OLG München: Keine Haftung von Google für angezeigte Ergebnisse
Aus einem Urteil des Oberlandesgerichtes München ergibt sich, dass Online-Händler nicht ohne Weiteres gegen den Betreiber einer Suchmaschine wegen beleidigender Inhalte vorgehen können.
Peta muss Anti-Wiesenhof-Spiel löschen
Schon seit längerem ist die Tierschutzorganisation Peta im Rechtstreit mit dem Geflügelkonzern Wiesenhof. Peta hatte bereits mehrfach Strafanzeige gegen den Wiesenhof gestellt, denn sie sah bei Wiesenhof erhebliche Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und Verstöße gegen die Tierschutz-, Schlacht- und Transportverordnung als gegeben an. Um ihren Unmut gegenüber dem Konzern Nachdruck zu verleihen, entwickelte Peta für die eigene Webseite “Chicken-Shit”, ein Anti-Wiesenhof-Spiel, bei dem der User den Wiesenhof-Chef Paul-Heinz Wesjohann als virtuelles Huhn vollkoten konnte.
RTL muss Schmerzensgeld wegen beleidigender Äußerungen bezahlen
Das Amtsgericht Köln verurteilte RTL aufgrund von diffamierenden Äußerungen in der Sendung „Die 10 verrücktesten Deutschen“ zu einer Geldentschädigung in Höhe von 400 €. Das Gericht erkannte lediglich aufgrund besonderer Umstände keinen höheren Anspruch zu.
LG Berlin: Rapper darf Moderator nicht als „Arschloch“ bezeichnen
Das Landgericht Berlin hat klargestellt, dass die Äußerung von Beleidigungen in der Öffentlichkeit kein Kavaliersdelikt darstellt. Einen Rapper kommt das jetzt teuer zu stehen.
Kündigung von Apple Store Verkäufer wegen kritischem Facebook-Posting
Viele Arbeitgeber verstehen keinen Spaß, wenn sie in einem Eintrag bei Facebook gerüffelt werden. Dies bekam jetzt auch ein Mitarbeiter aus dem Hause Apple zu spüren.
Darf ein Arbeitnehmer seinem Chef ein „Scheißwochenende“ wünschen?
Als Arbeitnehmer-und natürlich auch als Vorgesetzter-sollten Sie mit der Benutzung von Kraftausdrücken vorsichtig sein. Denn die können schnell aus Beleidigung verstanden werden. Je nach Situation kommt dann eine Abmahnung oder sogar der Ausspruch einer Kündigung in Betracht.
Auf Facebook über den Job lästern- ein Kündigungsgrund?
Wer bei Facebook unbedachte Äußerungen über seinen Arbeitgeber macht, der riskiert seine ordentliche oder vielleicht fristlose Kündigung. Worauf Arbeitnehmer vor allem achten sollten.
KG Berlin: Google muss keine verunglimpfenden Snippets entfernen
Der Betreiber einer Suchmaschine wie Google haftet nicht dafür, wenn der angezeigte Betroffene durch einen Snippet verunglimpft wird. Hierdurch wird dieser nicht in seinem allgemeinen Persönlichkeitsrecht verletzt. Dies hat jetzt auch das Kammergericht Berlin entschieden.
Zwiespältiger Roman mit realbetrieblichen Nuancen – Kündigung oder Kunstfreiheit?
Das Landesarbeitsgericht Hamm als Berufungsgericht bestätigt die Entscheidung des Arbeitsgerichtes Herford, das der Kündigungsschutzklage des Arbeitnehmers statt gab. Es lässt allerdings die Revision zum Bundesarbeitsgericht zu.









