Alle Artikel mit dem Tag "Belästigung"
Achtung Händler: Anruf zur Feststellung der Kundenzufriedenheit kann unzulässiger Werbeanruf sein!
Wer sich als Online-Händler nach der Abwicklung eines Auftrages telefonisch nach der Kundenzufriedenheit erkundigt, muss eventuell mit einer teuren Abmahnung wegen einem wettbewerbswidrigen Werbeanruf rechnen. Dies ergibt sich aus einer Entscheidung des OLG Köln.
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Bundesarbeitsgericht zur Kündigung wegen Stalking
Beim Stalking von Arbeitskollegen ist der Arbeitgeber unter Umständen auch ohne Abmahnung zur fristlosen Kündigung des Stalkers berechtigt. Denn es handelt sich beim Stalking um kein Kavaliersdelikt. Dies hat das Bundesarbeitsgericht klargestellt.
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“Cold Calls” von Großunternehmen: unlautere Werbung
Lästige Telefonanrufe von Meinungsforschungs-Instituten, Call-Centern oder dem Telefonanbieter, bei dem man einen Vertrag hat, sind wohl allgemein bekannt. Doch Unternehmen nutzen auch eigeninitiierte Telefonanrufe, sogenannte Cold-Calls, für die Neugewinnung von Kunden.
Verbraucher soll besser vor unerlaubter Telefonwerbung geschützt werden
Viele Verbraucher fühlen sich durch den ungebetenen Anruf von Firmen überrumpelt und gehen den rhetorisch gut geschulten Mitarbeitern der Call Centern zunächst auf den Leim. Damit soll jetzt Schluss sein.
OVG Münster: Bundesnetzagentur darf Abzocke mit „Cold Calls“ in Pressemitteilung anprangern
Die Bundesnetzagentur darf auf verbotene Abrechnungen durch einen ausländischen Telefondienstanbieters aufmerksam machen, der Verbraucher durch Werbeanrufe belästigt hatte. Dies hat das Oberverwaltungsgericht Münster klargestellt. Eine verbraucherfreundliche Entscheidung, die zu begrüßen ist.
AG Charlottenburg zum Streitwert für Fax-Spam
Das Amtsgericht Charlottenburg hat für dieses Fax einen Streitwert in Höhe von 7.500 € vorläufig festgesetzt. Dies hat es unter anderem damit begründet, dass auch ein einzelnes Werbefax für den Empfänger sehr unangenehm sein kann.
OLG Hamm zur Wirksamkeit der Einwilligung per AGB für Werbung
Wer etwa als Online-Händler an seine Kunden Werbung verschicken möchte, sollte es sich nicht zu einfach machen. Es reicht hinsichtlich der notwendigen Einwilligung nicht aus, eine entsprechende Klausel im Kleingedruckten zu verstecken. Das ergibt sich aus einem Urteil des Oberlandesgerichtes Hamm, das hinsichtlich Werbung per E-Mail, Fax und Telefon besonders streng ist.
LG Berlin zur Schleichwerbung auf Kinderspielseiten im Internet
Insbesondere jüngere Kinder können häufig Werbung auf Webseiten noch nicht so gut als solche erkennen- was von den Betreibern von manchen Kinderspielportalen gerne ausgenutzt wird. Hierzu hat das Landgericht Berlin ein bemerkenswertes Urteil gefällt, das sehr zu begrüßen ist.
LG Rostock: ASB darf nicht einfach in einem Schreiben bei Untätigkeit mit einem Hausbesuch “drohen”
Das Landgericht Rostock hat entschieden, dass der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) nicht einfach einen Hausbesuch zum Zwecke der Werbung durchführen darf. Der Betroffene muss hierzu im Voraus seine ausdrückliche Einwilligung erteilt haben. Keinesfalls kann von ihm erwarten werden, dass er dem widerspricht.
E-Mail-Werbung: Versand von Newsletter trotz Abmeldung stellt eine unzumutbare Belästigung für den Verbraucher dar
Die Werbung per E-Mail kann für viele Online-Händler Fluch und Segen zugleich sein. Zum einen stellt die E-Mail-Werbung eine kostengünstige und effektive Werbemaßnahme dar und ist daher äußerst beliebt bei Online-Händlern. Zum anderen gibt es im Zusammenhang mit der E-Mail-Werbung auch einige rechtliche Stolpersteine. So ist z.B. eine Einwilligung des Beworbenen in die Werbung dringend erforderlich. Weiterlesen











