Alle Artikel mit dem Tag "Arbeitsrecht"
Kündigung von Apple Store Verkäufer wegen kritischem Facebook-Posting
Viele Arbeitgeber verstehen keinen Spaß, wenn sie in einem Eintrag bei Facebook gerüffelt werden. Dies bekam jetzt auch ein Mitarbeiter aus dem Hause Apple zu spüren.
ArbG Neunkirchen: Bäckerin durfte fristlos gekündigt werden-wegen einem Omelett und einem Brötchen
Immer wieder kommt es zu sogenannten Bagatellkündigungen. Paradebeispiel ist der „Fall Emmely“. Die Urteile sind meistens sehr bezogen auf den jeweiligen Einzelfall. Im vorliegenden Fall entschied das Arbeitsgericht Neunkirchen zugunsten des Arbeitgebers.
OVG Lüneburg: Fristlose Kündigung von Hausmeister wegen privater Internet Nutzung
Auch ein im öffentlichen Dienst beschäftigtes Mitglied des Personalrates sollte sich beim Arbeitgeber danach erkundigen, inwieweit es während der Arbeitszeit privat im Internet surfen darf. Sonst muss es – vor allem bei exzessiver Nutzung – ebenso mit der fristlosen Kündigung rechnen wie ein gewöhnlicher Arbeitnehmer. Dies ergibt sich aus einer Entscheidung des niedersächsischen Oberverwaltungsgerichtes.
Arbeitsgericht Krefeld: Fristlose Kündigung wegen eigenmächtigen Urlaubsantritts
Mit Presseerklärung über das NRW-Justizportal teilt das Arbeitsgericht Krefeld mit, dass am 08. September 2011 der Kammertermin zur fristlosen Kündigung wegen eigenmächtigen Urlaubsantritts stattgefunden hat.
In dem Verfahren zu der fristlosen Kündigung eines seit 18 Jahren beschäftigten Arbeitnehmers (Klägers) wegen eigenmächtiger Selbstbeurlaubung haben sich die Parteien jetzt darauf geeinigt, dass das Arbeitsverhältnis fortbesteht und die fristlose Kündigung gegenstandslos ist. Jedoch erhält der Kläger wegen seiner Selbstbeurlaubung eine Abmahnung, die dieser auch akzeptiert.
Auf Facebook über den Job lästern- ein Kündigungsgrund?
Wer bei Facebook unbedachte Äußerungen über seinen Arbeitgeber macht, der riskiert seine ordentliche oder vielleicht fristlose Kündigung. Worauf Arbeitnehmer vor allem achten sollten.
ArbG Frankfurt: Arbeitgeber durfte Arbeitnehmer nicht wegen Ansehen eines Fußballspiels kündigen
Das Arbeitsgericht Frankfurt am Main hat entschieden, dass ein Verkäufer nicht für das Anschauen eines WM-Vorspiels während der Arbeitszeit gekündigt werden durfte. Weshalb Arbeitnehmer das nicht als Freibrief sehen dürfen.
Zulässigkeit von Vertragsstrafe-Klauseln in Arbeitsverträgen
Normalerweise dürfen Arbeitgeber in Arbeitsvertrags-Klauseln die Verhängung einer Vertragsstrafe vorsehen. Diese muss jedoch angemessen sein.
System-Administrator darf keine E-Mails des Vorstands lesen
Das Landesarbeitsgericht Köln hat entschieden, dass ein System-Administrator seine Zugangsrechte lediglich für Arbeiten am EDV-System nutzen darf, nicht jedoch zum Einsehen von Inhalten in Datenbeständen, welche außerhalb dieser Aufgabe liegen. Weiterlesen
LAG Schleswig–Holstein: Bild eines Arbeitnehmers auf Firmen-Website rechtmäßig
Das Schleswig-Holsteinische Landesarbeitsgericht (LAG) hat in einer aktuellen Berufungsentscheidung (Urteil vom 23.06.2010, Az. 3 Sa 72/10) die Klage eines ehemaligen Arbeitnehmers abgewiesen, der für die Veröffentlichung seines Fotos auf der Unternehmens-Website entschädigt werden wollte. Weiterlesen
Kündigung wegen SMS-Versand setzt Abmahnung voraus
Arbeitsgericht Frankfurt a. M.: In 22 Monaten 16.000 private SMS vom Diensthandy verschickt – Kündigung durch den Arbeitgeber trotzdem unwirksamIn dem vom Arbeitsgericht Frankfurt zu entscheidenden Kündigungsschutzverfahren hatte ein Arbeitnehmer einer Tochtergesellschaft der Lufthansa in 22 Monaten von seinem Diensthandy 16.000 SMS versendet. Der Arbeitgeber entstand hierdurch ein wirtschaftlicher Schaden in Höhe von 2.500 €.
Das Arbeitsgericht Frankfurt erachtete die vom Arbeitgeber ausgesprochene Kündigung dennoch als unwirksam. Begründet wurde diese Auffassung des erkennenden Gerichts trotz des hohen Schadens damit, dass der Arbeitgeber den Arbeitnehmer trotz des langen Zeitraums von 22 Monaten nicht abgemahnt hatte. Nach Ansicht des Gerichts hätte dem Arbeitnehmer vor der Kündigung die “Gelbe Karte” gezeigt werden müssen.
Quelle : Arbeitsgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 24.9.2010 – 24 Ca 1697/10









