Alle Artikel mit dem Tag "Arbeitgeber"

LAG Rheinland-Pfalz: Nicht abgeholte Kündigung des Arbeitgebers per Einschreiben war unwirksam!

Wenn ein Arbeitnehmer eine Kündigung per Einschreiben nicht annimmt, ist der Arbeitgeber in einer misslichen Situation. Er kann sich normalerweise nicht auf eine sogenannte Zugangsvereitelung berufen. Dies ergibt sich aus einem Urteil des Landesarbeitsgerichtes Rheinland-Pfalz.

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LAG Köln: Arbeitgeber kann auch schon am ersten Krankheitstag Attest verlangen

Ein Arbeitnehmer muss auf Wunsch seines Arbeitgebers auch bei einer kurzzeitigen Erkrankung eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorlegen. Dies ergibt sich aus einem aktuellen Urteil des Landesarbeitsgerichtes Köln.

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Bei Minderjährigen muss der Arbeitgeber die Kündigung an die Eltern schicken

Bei der Kündigung können dem Arbeitgeber schnell Formfehler unterlaufen. Besonders aufpassen müssen Sie bei der Kündigung von minderjährigen Auszubildenden beziehungsweise Arbeitnehmern. Hier muss die Kündigung an die Eltern als die gesetzlichen Vertreter des Kindes gesendet werden. In diesem Fall ist die Kündigung normalerweise auch dann  zugegangen, wenn sie in den gemeinsam genutzten Hausbriefkasten eingeworfen wird. Dies hat jetzt das Bundesarbeitsgericht klargestellt.

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Hessisches LAG: Auch freigestellte Arbeitnehmer können fristlos gekündigt werden

Freigestellte Mitarbeiter genießen keine Narrenfreiheit. Sie müssen bei einem schweren Pflichtverstoß mit der sofortigen Beendigung von ihrem Arbeitsverhältnis rechnen. Dies ergibt sich aus einem aktuellen Urteil des hessischen Landesarbeitsgerichtes.

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LAG Rheinland-Pfalz: Plaudernde Mitarbeiter dürfen fristlos gekündigt werden

Wer als Arbeitnehmer seine Pflicht zur Verschwiegenheit durch Weitergabe von Betriebsgeheimnissen verletzt, muss ohne vorhergehende Abmahnung mit seiner sofortigen Entlassung rechnen. Dies ergibt sich aus einem aktuellen Urteil des Landesarbeitsgerichtes Rheinland-Pfalz. Weiterlesen

LAG Rheinland-Pfalz: Bestohlener Arbeitgeber muss Klagefrist im Tarifvertrag beachten

Wer als Arbeitgeber von einem seiner Arbeitnehmer bestohlen worden ist, sollte nicht nur an die Kündigung denken. Wichtig ist, dass er rechtzeitig genug Schadensersatz einklagt. Ansonsten geht er möglicherweise leer aus. Dies ergibt sich aus einem Urteil des Landesarbeitsgerichtes Rheinland-Pfalz.

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LAG Berlin-Brandenburg: Geprellter Arbeitgeber darf keinen Schadensersatz wegen gefälschtem Diplom verlangen

Soweit ein Bewerber mit einem gefälschten Zeugnis eingestellt worden ist, kann der Arbeitgeber ihn zwar durch eine Anfechtung oder Kündigung des Arbeitsverhältnisses los werden. Ihm steht aber nicht unbedingt Schadensersatz zu. Dies hat jedenfalls das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg entschieden.

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LAG Düsseldorf: Arbeitgeber muss normalerweise zu Kündigungsverzicht stehen

Zuweilen erklären Arbeitgeber, dass sie bei einem Verzicht der Belegschaft etwa auf das Weihnachtsgeld auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten und halten sich später nicht mehr an diese Absprache. Das Landesarbeitsgericht Düsseldorf stellte sich in einem solchen Fall auf die Seite der Arbeitnehmer.

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Darf ein Arbeitnehmer seinem Chef ein „Scheißwochenende“ wünschen?

Als Arbeitnehmer-und natürlich auch als Vorgesetzter-sollten Sie mit der Benutzung von Kraftausdrücken vorsichtig sein. Denn die können schnell aus Beleidigung verstanden werden. Je nach Situation kommt dann eine Abmahnung oder sogar der Ausspruch einer Kündigung in Betracht.

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Arbeitgeber dürfen sich nicht vor der Einstellung von schwerbehinderten Bewerbern drücken

Auch private Arbeitgeber müssen nach § 81 Abs. 1 SGB IX rechtzeitig genug prüfen, ob sie auf einem Arbeitsplatz schwerbehinderte Menschen beschäftigen können. In diesem Fall müssen sie das der zuständigen Agentur für Arbeit mitteilen. Ansonsten steht einem abgewiesenen schwerbehinderten Bewerber gewöhnlich eine Entschädigung wegen Diskriminierung zu. Das gilt auch dann, wenn er sich nicht rechtzeitig geoutet hat. Dies hat jetzt das Bundesarbeitsgericht entschieden.

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