Alle Artikel mit dem Tag "Arbeitgeber"
LAG Niedersachsen: Beschäftigung bei Zeitarbeitsfirma wird nicht auf Probezeit angerechnet
Wer als Leiharbeitnehmer vom Betrieb übernommen wird, wird zunächst nicht gegen eine ordentliche Kündigung geschützt. Denn die Beschäftigungszeit bei der Zeitarbeitsfirma wird nicht auf die Probezeit beim Arbeitgeber angerechnet. Dies ergibt sich aus einem kürzlich ergangenen Urteil des Landesarbeitsgerichtes Niedersachsen.
LAG Hessen: Kündigung eines Abflussmonteurs wegen Arbeiten in Eigenregie wirksam
Ein Mitarbeiter darf seinem Arbeitgeber keine Konkurrenz machen, sonst droht eine fristlose Kündigung. Das hat das Hessische Landesarbeitsgericht (LAG) mit Urteil vom 17.04.2012 (Az. 1 Ca 978/11) entschieden. Im konkreten Fall hatte der Arbeitnehmer ohne Wissen seines Chefs Abflussrohrsanierungen bei einer Kundin durchgeführt.
Keine Fragen zum eingestellten strafrechtlichen Ermittlungsverfahren vom Arbeitgeber im Bewerbungsverfahren
Das Bundesarbeitsgericht entschied am 15.11.2012 (Az. 6 AZR 339/11), dass der Arbeitgeber den Bewerber nicht nach eingestellten strafrechtlichen Ermittlungsverfahren fragen und ihm auch nicht bei Falschaussagen kündigen darf.
BAG: Arbeitnehmer kann eventuell auf Urlaubsabgeltung verzichten
Inwieweit kann nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses auf Abgeltung des Urlaubs gegenüber dem Arbeitgeber verzichtet werden? Hierzu hat das Bundesarbeitsgericht eine interessante Entscheidung getroffen.
Arbeitnehmer verwendet SS-Stempel: Fristlose Kündigung gerechtfertigt
Das Landesarbeitsgericht (LAG) Hamm hatte sich mal wieder mit einem Fall der fristlosen Kündigung zu beschäftigen. Konkret ging es um einen Arbeitnehmer, der bei Ausübung seines Dienstes einen Stempel der früheren Waffen SS verwendet hat. Die Richter sahen in dieser Sache eine sofortige fristlose Kündigung als gerechtfertigt an (Urteil vom 27.09.2012, Az. 15 Sa 782/12).
BAG bejaht Kündigung eines Rauchers nach vier Abmahnungen
Heutzutage ist es üblich, dass in vielen Gebäuden striktes Rauchverbot herrscht. Dies bedeutet auch, dass keinerlei Ausnahmen zugelassen werden. Dies gilt erst recht für den Arbeitsplatz. Grund ist vor allem der Gesundheitsschutz der Nichtraucher-Passivrauchen ist schädlich.
Arbeitnehmer muss Mängel im Arbeitszeugnis zeitnah rügen
Sehr oft werden Gerichte in Anspruch genommen, weil Arbeitnehmer mit den ausgehändigten Arbeitszeugnissen nach Verlassen ihres Betriebes nicht zufrieden sind. Der Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, ein wohlwollendes Zeugnis auszustellen. Neben der Frage, was mit „wohlwollend“ im Einzelfall gemeint ist, zeigt ein Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Frankfurt am Main nun, dass auch der Arbeitnehmer Pflichten zu erfüllen hat.
Vertretungsbefristung bei Arbeitnehmer
Die Arbeitgeber sollen höhere Anforderungen an die Rückkehrprognose stellen. Dies hat das Bundesarbeitsgericht klargestellt. Die Abordnung einer Stammkraft kann ein Grund für die befristete Einstellung eines Vertreters darstellen. In diesem Fall kann sich aber der Arbeitgeber bei seiner Rückkehrprognose nicht auf das Argument stützen, die Stammkraft werde auf ihren Arbeitsplatz zurückkehren, sofern die Stammkraft nicht Gegenteiliges erklärt hat.
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung: Arbeitgeber kann die Vorlage eines Attests vom ersten Arbeitstag an fordern
Nach Auffassung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) steht die Ausübung des dem Arbeitgeber durch § 5 Abs. 1 Satz 3 Entgeldfortzahlungsgesetz (EFZG) eingeräumten Rechts bereits am ersten Tag der Krankheit vom Arbeitnehmer ein Attest zu fordern nicht im gebundenen Ermessen des Arbeitgebers.
Teilzeitarbeitskräfte können Anspruch auf Aufstockung ihrer Arbeitszeit haben
Wenn in Teilzeit beschäftigte Arbeitnehmer länger arbeiten möchten, dann darf der Arbeitgeber ihnen das nicht mit der Begründung verweigern, dass er freiwerdende Stellen nur als Einschicht-Stellen mit neuen Mitarbeitern besetzen möchte. Dies hat das LAG Baden-Württemberg in Stuttgart klargestellt.











