Alle Artikel mit dem Tag "AGG"
BAG: Frauen dürfen nicht länger durch Vorruhestandsregelungen im Tarifvertrag diskriminiert werden
Das Bundesarbeitsgericht hat festgestellt, dass Frauen im Vorruhestand genauso lange wie ihre männlichen Kollegen Versorgungsleistungen vom Arbeitgeber zustehen müssen. Bei anderslautenden Regelungen im Tarifvertrag liegt eine unzulässige geschlechtsspezifische Diskriminierung nach dem allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) vor.
Arbeitsplatzbeschränkung auf Bewerberinnen kann zulässig sein
Die Beschränkung der Bewerberauswahl für einen Arbeitsplatz auf Frauen kann zulässig sein, wenn das weibliche Geschlecht der Stelleninhaberin wegen der konkreten Ausgestaltung der Stelle eine wesentliche und entscheidende Anforderung iSd. § 8 Abs. 1 AGG für die Zulässigkeit einer unterschiedlichen Behandlung darstellt. Weiterlesen
Keine Entschädigungszahlung für den Vermerk “(-) Ossi”
Das Arbeitsgericht Stuttgart hat in seinem Urteil vom 15.04.2010, AZ: 17 Ca 8907/09, die Entschädigungsklage einer Arbeitnehmerin, deren Bewerbung mit dem Vermerk `(-) Ossi´ abgelehnt wurde, abgewiesen.
 Im vorliegenden Fall erhielt die aus der ehemaligen DDR stammende Klägerin, die sich auf ein Stellenangebot der Beklagten beworben hatte, von der Beklagten ihren Lebenslauf mit dem Vermerk “(-) Ossi” zurück. Die Klägerin begehrte unter Berufung auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) von der Beklagten eine Entschädigungszahlung. Die Beklagte trug vor, die Stellenabsage sei nicht wegen der Herkunft der Klägerin erfolgt. Weiterlesen









