Medienrecht

TV-Quoten: AGF plant Ausweitung auf Online-Angebote

Die Einschaltquoten sind für Fernsehsender nicht nur ein Prüfstab des Erfolgs, sondern auch ein wichtiger Faktor im Bereich Marketing und Werbung. Doch was ist mit den Zuschauern, die vermehrt Sendungen im Internet, als Livestream oder in den Mediatheken der Sender, schauen? Die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) hat nun angekündigt, bereits ab dem nächsten Jahr auch diese Zahlen erfassen zu wollen.  Weiterlesen

VPRT kritisiert geplante Olympia-Live-Streams von ARD/ZDF

ARD und ZDF haben angekündigt, während der Olympischen Spiele 2012 verstärkt trimedial zu berichten. Doch die neben der Hauptberichterstattung in TV und Radio geplante Online-Berichterstattung, bei der ARD und ZDF im Wechsel täglich bis zu 60 Stunden live streamen wollen, stößt auf heftige Kritik. Weiterlesen

Preisspirale: MDR-Rundfunkrat fordert Debatte über Sportrechte

Schon seit einiger Zeit stehen die extrem hohen Ausgaben der öffentlich-rechtlichen Sender für Sportübertragungsrechte in der Kritik. Nun hat der MDR-Rundfunkrat zwar dem Vertragsabschluss zwischen ARD/ZDF und der UEFA zur Übertragung der Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich mehrheitlich zugestimmt – allerdings wurde der Beschluss auch zum Anlass genommen, sich über die Rolle des Profisports im öffentlich-rechtlichen Rundfunkprogramm auseinanderzusetzen, so eine Meldung des MDR.  Weiterlesen

NRW Landesregierung geht gegen Stern vor wegen angeblich gekaufter Blogger

Das Magazin Stern bringt schwere Anschuldigungen gegen die amtierende nordrhein-westfälische Landesregierung vor. Diese soll angeblich anonyme Bloggern einer Webseite gegen Bares für den Wahlkampf 2010 eingespannt haben.

Gekaufte Blogger durch NRW-Landesregierung?

Bildnachweis: /court_hammer / Yasuo Tamura / CC BY 2.0 /Some rights reserved

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Medientreffpunkt: Depublikation bei ARD und ZDF funktioniert

Die öffentlich-rechtlichen Sender sind laut Rundfunkstaatsvertrag dazu verpflichtet, Audio- und Videobeiträge nach sieben Tage von ihrer Internetseite zu löschen. Diese Regelung trat vor drei Jahren in Kraft. Auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland haben nun Experten über die Depublikation bei ARD und ZDF diskutiert. Weiterlesen

Sat.1: Lizenzgeber-Wechsel doch erst 2020?

Die Ankündigung der ProSiebenSat.1 Group, für den Sender Sat.1 einen Lizenzantrag bei der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) und nicht wie bislang bei der rheinland-pfälzischen Landesmedienanstalt (LMK) zu stellen, sorgt für Diskussionsstoff zwischen den Medienanstalten. Vor allem die Tatsache, dass Sat.1 einen Wechsel für 2013 anstrebt, steht im Zentrum der Debatte.

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EU-Kommission: Werbeblöcke im TV sind oft zu lang

Auch wenn man sich mittlerweile schon daran gewöhnt hat, erfreulich sind die ständigen Werbeunterbrechungen im TV nicht. Nun hat die Europäische Kommission hat ihren ersten Bericht zur Umsetzung der Fernsehrichtlinie vorgestellt. Fazit: In den meisten EU-Ländern sind die Sendezeiten für Werbeblöcke und Teleshopping noch zu lang. Weiterlesen

LMK: Drittsendezeiten trotz Lizenzgeber-Wechsel gültig

Vor einigen Wochen hatte die ProSiebenSat.1 Group angekündigt, für den Sender Sat.1 einen Lizenzantrag bei der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) und nicht wie bislang bei der rheinland-pfälzischen Landesmedienanstalt (LMK) zu stellen. Nach Ansicht von Medienbeobachtern könnten die juristischen Auseinandersetzungen zwischen Sat.1 und der LMK Grund für den geplanten Wechsel sein. 

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Kabelnetzbetreiber: Anreizregulierung ist verfassungswidrig

Die Überlegung der Rundfunkkommission, Privatsender mit finanziellen Anreizen zu mehr Qualität zu bewegen, stößt bei den Kabelnetzbetreibern auf Kritik.  Weiterlesen

Streit um Tagesschau-App wieder vor Gericht

Kurz sah es so aus, als könnten sich die beiden Parteien im Streit um die “Tagesschau”-App außergerichtlich einigen. Nach dem ersten Verhandlungstag hatte der zuständige Richter die Parteien aufgefordert, dass Gespräch zu suchen, Anfang dieses Jahres hatte man bereits eine “Gemeinsame Erklärung” entworfen. Nach konstruktiven Gesprächsrunden habe man aber bislang kein zufriedenstellendes Verhandlungsergebnis erreicht. “Die Gesamtheit der öffentlich-rechtlichen Rundfunkhäuser derzeit offenbar bei der Frage der Textangebote in den Telemedien nicht hinter dem Verhandlungsergebnis”, so die Meldung des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV).

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