Allgemein

Auf dem Weg nach London – die Schritteaktion der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE

Am 15.12.2011 wurden wieder Schrittzähler verteilt – das zweite Sportprojekt der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE startete. Ziel der Aktion ist es, innerhalb von 3 Monaten die 568 km lange Strecke von Köln nach London zurückzulegen.

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IVW: E-Paper künftig Teil der Gesamtauflage

Beginnend mit dem 2. Quartal 2012 werden die Absatzzahlen von E-Papern zu der verkauften Auflage von identischen Printerzeugnissen dazugerechnet, so eine Meldung der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW).

Die Verbreitungsdaten von digitalen Versionen von Zeitungs- und Zeitschriftentiteln werden bereits seit 2003 von der IVW erhoben, wurden jedoch bislang gesondert ausgewiesen. Mit den neu festgelegten Bedingungen können nun Verlage digitale Ausgaben in die Auflagenmeldungen mit einbeziehen.

Dabei können ausschließlich bezahlte E-Paper-Zugangsrechte geltend gemacht werden, die zu der verkauften Printauflage aufsummiert werden, so die Meldung der IVW weiter. Dabei werden die anteiligen Verkäufe der elektronischen Ausgaben künftig in zusätzlichen Rubriken “davon ePaper” ausgewiesen.

“Der Verkauf eines gedruckten Exemplars und der eines ePapers zählen für die Auflagenkontrolle der Pressetitel ab April gleich. Als Grundvoraussetzung hierfür haben wir die Identität von gedruckter und digitaler Ausgabe bekräftigt und präzisiert. Für die Aktualisierung von redaktionellen und werblichen Inhalten, Formatanpassungen und zusätzlichen Nutzungsfunktionen der ePaper-Ausgabe gibt es sehr enge Grenzen. Verkäufe ‘klassischer’ ePaper-Angebote sind jedoch grundsätzlich über alle digitalen Angebotsplattformen mit den neuen Regeln vereinbar”, so IVW-Geschäftsführer Michael Schallmeyer.

Film- und Medienstiftung NRW vergibt 6,47 Mio Euro Förderung

Die Film- und Medienstiftung NRW hat in ihrer ersten Sitzung 2012 die ersten Förderungen beschlossen: Mit insgesamt 6,47 Mio. Euro werden 31 Projekte gefördert. Die Förderungen wurden dabei in den Bereichen Produktion, Low Budget, Drehbuch, Vorbereitung und Stoffentwicklung, Verleih und Weltvertrieb sowie Kinomodernisierung vergeben.

Insgesamt 5,45 Millionen Euro entfallen dabei auf den Bereich Produktionsförderung. Gefördert werden u. a. neue Projekte der Regisseure Jim Jarmusch, Wolfgang Becker, Dominik Grad und Caroline Link.

Eine Liste der geförderten Projekte finden Sie hier

BPjM: “Dead Island” von B-Liste gestrichen

Dem Actionspiel “Dead Island” droht nach erneuter Prüfung durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) doch keine Beschlagnahmung.

Im November hatte die BPjM das Spiel auf den B-Teil ihrer Index-Liste gestellt. Dort landen die Medien, die möglicherweise einen strafrechtlich relevanten Inhalt haben. Als Konsequenz daraus könnte letztlich eine Beschlagnahmung erfolgen.

Nun hat die BPjM das Action-Spiel doch in den A-Teil der Liste aufgenommen – dort werden indizierte Medien geführt, die keinen strafrechtlich relevanten Inhalt haben. Gründe für die Umentscheidung sind nicht bekannt.

Auch die Spiele “Flyerfox” (C64), “Friday the 13th” (C64), “Protector II” (Atari) und “Teacherbusters” (C64) wurden vom Index gestrichen, so die Angaben des Branchendiensts “mediabiz”. Das Spiel “Raid on Bungeling Bay” darf zudem in Deutschland wieder frei verkauft werden.

GEZ-Nullrunde: ZDF will unrentable Programme identifizieren

Die Kommission für die Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) hat an ihrem Entschluss, in der nächsten Gebührenperiode die Rundfunkabgabe nicht zu erhöhen, festgehalten, auch wenn den Sendern dadurch eine Finanzierungslücke entstehen werde. Diese könnte durch eine Anhebung der Rundfunkabgabe von 18,35 Cent ausgeglichen werden. Allerdings sei durch die ab 2013 geltende Haushaltspauschale eine verlässliche Ertragsplanung nicht möglich, so die KEF. Von daher werde bis mindestens Ende 2014 der Beitrag bei den momentanen 17,98 Euro belassen werden.

Nach Angaben des “Focus” werde diese Entscheidung nach Ansicht von ZDF-Intendant Markus Schächter Auswirkungen auf das Programm des Senders haben. So sei das Unternehmen aufgefordert, Projekte zu “identifizieren”, welche “zur Disposition gestellt werden müssen”. Auch die Redaktionen sollen dabei unterstützend zur Seite stehen.

GEZ-Reform: ARD weist Behauptung der Bild-Zeitung zurück

SWR-Justitiar Dr. Hermann Eicher hat die Behauptung der Bild-Zeitung, dass mit der kommenden Haushaltsabgabe der Rundfunkgebühren den öffentlich-rechtlichen Sendern mehrere Milliarden Euro zusätzlich zur Verfügung stehen würden, zurückgewiesen.

Dies sei aus Sicht der Rundfunkanstalten absolut falsch und grob irreführend, so eine Meldung der ARD. Entgegen der Behauptung der Bild sei diese Feststellung auch nicht aus dem 18. Bericht der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) zu entnehmen

Nach Aussage von Eicher unterschlage die Bild in ihrem Bericht, “dass der neue Rundfunkbeitrag eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern (z. B. 1,5 Millionen Wohnungen, in denen bisher Mehrfachgebührenpflichten anfielen) und von Institutionen (z. B. Hochschulen, gemeinnützige Vereine, Polizei, Feuerwehr, Zivil- und Katastrophenschutz) entlasten wird”, so die Meldung weiter. Mit dem neuen Rundfunkbeitrag erwarten die Sendeanstalten in der Gesamtbilanz eine aufkommensneutrale Entwicklung.

Produzenten fordern höhere Etats für Digitalsender

Momentan stehen die Digitalsender von ARD und ZDF stark in der Kritik. Sowohl Ministerpräsident Kurt Beck, als auch der Privatsender RTL haben eine Reduktion bzw. komplette Aufgabe der Sender aufgrund geringer Zuschauerzahlen gefordert. Weiterlesen

ARD-Teletext ist Marktführer 2011

In Zeiten von mobilem Internet, Smartphones und Smart-TV haftet dem Teletext etwas schon fast Anachronistisches an. Dennoch: Laut den Daten der GfK-Fernsehforschung konnte der Teletext der ARD 2011 seinen Marktanteil von 18,6% (2010) auf 19,3% steigern. Somit ist das Teletextangebot des Ersten das vierte Jahr in Folge Marktführer. Mit 14,9% Marktanteil ist das ZDF auf dem zweiten Platz, gefolgt von RTL, dessen Teletext von 13,5% aufgerufen wird. Der ARD-Text wird täglich von ca. 5,3 Millionen Zuschauern genutzt, so die Meldung der ARD. Weiterlesen

43% aller verkauften Handys sind Smartphones

Das Smartphone ist auf dem Weg, das herkömmliche Handy abzulösen. Basierend auf Daten des European Information Technology Observatory (EITO) berichtet der Hightech-Verband Bitkom, dass im Jahr 2011 insgesamt 11,8 Millionen Smartphones in Deutschland verkauft wurden. Dies entspricht einer Steigerung um 31% gegenüber 2010.

Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder sagt dazu: “Die Smartphone-Verkäufe haben unsere ohnehin optimistischen Prognosen noch einmal weit übertroffen.” Gerechnet hatte man für 2011 mit einem Verkauf von lediglich 10 Millionen Stück.

Der Anstieg des Smartphone-Verkaufs hat auch Auswirkungen auf den Absatz herkömmlicher Handys: 2011 ging der Verkauf um 19% auf 15,6 Millionen Stück zurück. Somit sind mittlerweile 43% aller verkauften Handys Smartphones. Aufgrund des höheren Preises machen Smartphones zwei Drittel des Umsatzes aus, insgesamt wurden 2011 4,1 Milliarden Euro mit Smartphones umgesetzt. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von 13%, so die Meldung der Bitkom.

Vodafone will IPTV-Angebot ausbauen

Das Unternehmen Vodafone will in der nächsten Zeit das eigene IPTV-Angebot Vodafone TV ausbauen. Nach Informationen des Branchenmagazins Horizont.net soll das Sender-Portfolio von Vodafone TV ausgeweitet werden und soll künftig über 200.000 Kunden, also doppelt so viele wie bislang, erreichen. Zu diesem Zweck sei auch der Werbeetat erhöht worden.

Dhananjay Mirchandani, Director Home Access & Video, sagte gegenüber Horizont.net: “Die zweiten 100.000 Kunden werden wir schneller gewinnen als die ersten. Zudem werden wir bereits in absehbarer Zeit profitabel sein. Wir betrachten die Vermarktung von Content als lukratives Geschäft, das wir noch deutlich ausbauen werden.”

Das zum Basis-Angebot zusätzlich buchbare Lounge-Paket soll künftig um die Sender Fox, Travel Channel und Romance TV erweitert werden. Zudem sollen HD-Sender aus den Bereichen Free- und Pay-TV hinzukommen. Nach Angaben von Horizont.net steht allein für den Bereich Produktentwicklung ein zweistelliger Millionenbetrag zur Verfügung.

Zudem zieht Mirchandani es Erwägung, dass auch Vodafone TV für die von der DFL neu ausgeschriebenen Bundesliga-Rechte ein Angebot vorlegt. Vor allem das Online- und Mobile-Rechte-Paket sei hierbei interessant. “Die Nachfrage ist da. Daher ist neben einer Kooperation mit einem Rechteinhaber auch der Erwerb eines Rechtepakets eine Option, die wir ernsthaft prüfen”, so Mirchandani gegenüber Horizont.net.

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